Gründung der DDR 1949

Vier Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges ist Deutschland in zwei Staaten geteilt. Am 7. Oktorber 1949 verkündeten SED Mitglieder (Wilhelm Pieck) in Berlin die Gründung der DDR, nur zwei Monate nach der Gründung eines Westdeutschen Staates.​

Gründungsfeier der DDR am 7.10.1949

„Auf der Grundlage der vom Dritten Deutschen Volkskongress bestätigten Verfassung ist in der deutschen Hauptstadt Berlin einmütig von allen Parteien und Massenorganisationen im deutschen Volksrat die Deutsche Demokratische Republik geschaffen worden.“

– von Wilhelm Pieck bei der Gründungsfeier der DDR in Berlin

Angekündigt hatte sich die Deutsche Teilung schon lange vorher durch die Spannungen zwischen der Sowjetunion und den Westmächten, nach dem zweiten Weltkrieg. In der sowjetischen Besatzungszone, welche später zur DDR wird, herrscht die Sozialistische Einheitspartei (SED), welche landwirtschaftliche Boden durch Bodenreformen aufteilt. Allgemein orientiert sich die DDR wirtschaftlich und politisch sehr an der Sowjetunion, ein Beipiel dafür ist die Planwirtschaft und die „Ein-Parteien-Herrschaft“, welche in beiden Staaten vertreten ist. Auf die Gründung eines Ostdeutschen Staates wird unterschiedlich reagiert. Der sowjetische Staatschef (Josef Stalin) beglückwünscht die Gründung der DDR und bezeichnet sie als „Wendepunkt in der Geschichte Europas“ Aus Sicht anderer Staaten, beispielsweise die Bundesrepublik Deutschland (BRD), ist die Gründung der DDR nicht gesetzmäßig, da es keine Legitimation vom Volk gab.


Quellen

https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Wie-aus-der-sowjetischen-Besatzungszone-die-DDR-wurde,gruendungddr100.html

https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag4202.html

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