Zum Glück hatte er einen Stadtplan von Westberlin eingepackt

Am 9. November war er ganz normal arbeiten. Am Abend ist er wie jeden Tag schlafen gegangen. Am nächsten Morgen kam im Radio die Nachricht, dass die Grenzen offen sind. Es wurde gesagt, dass jeder Bürger in den Westen fahren darf. Er wollte das erst nicht glauben und er machte den Fernseher an. Dort sah man Bilder von jubelnden Menschen. Er überlegte, was er nun tun wollte, aber er ging erstmal wie jeden Morgen zur Arbeit. Das einzige Thema war die Grenzöffnung. Nach der Arbeit schnappe er sich das Auto und fuhr mit seiner Freundin und seinem Bruder Richtung Grenze. Dort standen sehr viele Menschen und Autos. Er stellte sich an der Schlange an.

Nach einer Ewigkeit stand er vor den Grenzern. Dort guckte man sich das Auto und die Papiere an und schließlich winkten sie ihn durch.

Er konnte es nicht glauben. Er überlegte, wo sie hinfahren konnten. Er kam zusammen mit den anderen zu dem Entschluss zum Ku´damm zu fahren. Zum Glück hatte er einen Stadtplan von Westberlin eingepackt und fand so den Weg.

Dort liefen sie zirka zwei Stunden die Straße entlang. Anschließend wollten sie noch nicht nach Haus und schauten nach, wo er oder die anderen hinfahren konnten. Nach kurzer Überlegung fiel ihnen nur eine Adresse ein. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg. Nach einigen Abbiegefehlern fanden sie schließlich die Adresse. Sie stiegen aus und klingelten an der Tür. Seine Verwandtschaft öffnete die Tür. Sie konnten gar nicht glauben, wer vor der Tür stand. Alle freuten sich und feierten den Mauerfall.

Victoria